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Die Zahl der in Deutschland gemeldeten ausländischen Ärztinnen und Ärzte ist im Jahre 2017 um 4.088, das entspricht 8,4 Prozent, auf 50.809 gestiegen. Die Zunahme der berufstätigen ausländischen Ärztinnen und Ärzte liegt im Jahre 2017 bei 8,9 Prozent (Vorjahr 10 Prozent). Damit besitzen 11,8 Prozent der in Deutschland berufstätigen Ärztinnen und Ärzte eine ausländische Staatsbürgerschaft (Vorjahr: 11 Prozent). Die Wachstumsrate der ausländischen Ärztinnen und Ärzte, die im Krankenhaus tätig sind, beträgt 8,8 Prozent (Vorjahr 9,6 Prozent) und entspricht damit der Entwicklung der berufstätigen Ärzte insgesamt. Die stärksten Zuwächse verzeichnen mit 1.900 die Ärztinnen und Ärzte aus den europäischen Staaten und aus Asien mit 1.547. Der größte Zustrom konnte aus Syrien (+ 737) verbucht werden, es folgen Rumänien (+ 220), Serbien (+ 177), Ägypten (+ 177), die Ukraine (+ 149) und Russland (+ 134). Die größte Zahl ausländischer Ärzte kommt aus Rumänien (4.505), Syrien (3.632) und Griechenland (3.147) gefolgt von Österreich (2.642). Damit kommen 66,8 Prozent aller ausländischen Ärztinnen und Ärzte in Deutschland aus Europa, 22,7 Prozent aus Asien, 6,8 Prozent aus Afrika und 3,2 Prozent aus Amerika.

Ausländische Ärztinnen und Ärzte

Entwicklung der berufstätigen ausländischen Ärztinnen/Ärzte

Quelle: Bundesärztekammer

Ausländische Ärztinnen und Ärzte
Birgit OehlmannRechtsanwältin